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Liebe Wurmkisten-Besitzerinnen und Besitzer,

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Hier mal ein Vorgeschmack, wie so ein Newsletter aussehen wird:
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Sommer, Sonne, Fruchtfliegen


 kaum klettern die Außentemperaturen auf T-Shirt-Niveau, sind sie auch schon da, die schwirrenden GlĂŒcksritter der Obstschale! 
Hier haben wir wirksame Tipps fĂŒr euch.
Beginnen wir mit einer guten Nachricht: Fruchtfliegen sind zwar lĂ€stig, jedoch weder fĂŒr dich, noch fĂŒr die WĂŒrmer in deinem Wurmkomposter schĂ€dlich. Die weniger gute Nachricht: Im Gegensatz zu den meisten anderen Schwierigkeiten mit der Wurmkiste, lösen sich Fliegenprobleme leider selten von alleine.

Es wĂ€re wirklich zu schade, wenn man das schöne Thema Wurmkompostierung an den Nagel hĂ€ngen wĂŒrde, weil man sich hilflos gegenĂŒber den Fruchtfliegen sieht. Daher an dieser Stelle - zum wohl besten Zeitpunkt im FrĂŒhsommer - wichtige Tipps um:
  • Fruchtfliegen generell zu vermeiden
  • Fruchtfliegen wieder aus der Wurmkiste/dem Wurmkomposter zu vertreiben

1. Fruchtfliegen vermeiden

Sobald wir uns ĂŒber wĂ€rmere Temperaturen freuen, kommen sie meist auch schon, die “lieben” Fruchtfliegen. Sie lieben Obst oder zuckerhaltiges GemĂŒse (Tomaten), ihr Körper ist leicht durchscheinend, sie haben leicht rötliche Augen und sie können 0,5 bis 1,5 mm groß sein. Fruchtfliegen lassen sich im Sommer leider nur sehr schwer vermeiden, da ihre Eier quasi auf jeder Schale sitzen. Offen stehendes Obst oder das BiomĂŒll-SchĂŒsserl in der KĂŒche kommen einer Einladung gleich, dass sie ihre Eier dort ablegen sollten. Eine Fruchtfliege kann 2-3 Monate alt werden und pro Tag bis zu 100 Eier legen. Vom Ei bis zum eierlegenden Weibchen dauert es gerade mal 10 Tage. Mit Infektionsketten kennen wir uns ja leider gerade gut aus, also kann jede/r gefĂŒhlsmĂ€ĂŸig abschĂ€tzen, was dies innerhalb kurzer Zeit bedeutet: ĂŒberproportionales Wachstum!
Sie finden sich zu Beginn meist einzeln schwirrend ĂŒber der Obstschale ein. Dies ist der optimale Zeitpunkt um gegenzusteuern!
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  • BioabfĂ€lle gleich verfĂŒttern (und nicht im offenen SchĂ€lchen lĂ€nger sammeln)
  • BiomĂŒll in der Wurmkiste mit einer Hanfmatte bedecken. Dies erschwert die Ei-Ablage erheblich.
  • Obst mit einer Fliegenschutz-Haube abdecken
  • Sobald die erste Fliege ĂŒber der Obstschale kreist, umgehend eine Fruchtfliegenfalle daneben aufstellen. Hier findest du die Bauanleitung fĂŒr eine Lebend-Falle und die Essig-1TropfenSpĂŒlmittel-Falle.
Merke: Jede frĂŒh vertriebene Fruchtfliege verhindert 100e andere :-)

2. Fruchtfliegen wieder aus der Wurmkiste/ dem Wurmkomposter vertreiben 

Folgende Schritte helfen dabei – wenn man sie konsquent befolgt – Fruchfliegen zu vertreiben oder auf ein gut vertrĂ€gliches Maß zu reduzieren:
  1. Bei leichtem Befall: Frische Hanfmatte verwenden, oberste Schicht Bio-AbfĂ€lle in der Wurmkiste damit abdecken. Fruchtfliegenfalle neben der Obstschale und direkt IN der Wurmkiste/den Wurmkomposter aufstellen (einfach in eine Ecke oder am Rand auf die Hanfmatte stellen). Bioabfall ev. vor dem FĂŒttern im KĂŒhlschrank oder in der Gefriertruhe sammeln, um die Fliegeneier zu zerstören. 

  2. Bei starkem Befall: siehe Punkt 1. und keine Obstreste mehr fĂŒttern. Der darin enthaltene Zucker wĂŒrde weitere Fliegen magisch anziehen. Es empfiehlt sich, die frischen Bio-AbfĂ€lle im Material in der Wurmkiste ein wenig zu vergraben. (Das ist natĂŒrlich nur bei einem höheren FĂŒllstand möglich). Eine weitere Möglichkeit wĂ€re, um die vorhandenen Eier auf den Schalen loszuwerden, die Bio-AbfĂ€lle zunĂ€chst einzufrieren, dann wieder aufzutauen und erst dann zu verfĂŒttern.

  3. Bei sehr starkem Befall:  2-3 Wochen Futterstop einlegen! Dazu erstmal Kartonschnipsel vorsichtig in die oberen Schichten einarbeiten und befeuchten. 1-2 Esslöffel Mineralmischung drĂŒberstreuen. Anschließend 1 Seite Zeitungspapier drauflegen, welches bis in die Ecken reicht. Zeitungspapier mit SprĂŒhflasche befeuchten und ca. 8 Luftlöcher mit dem Finger reinstechen. Dann mit einer Hanfmatte abdecken. Essig-Falle in eine Ecke in die Wurmkiste auf das Zeitungspapier stellen, Hanfmatte dafĂŒr dort etwas zur Seite schieben. Alle 2-3 Tage Wurmkiste kontrollieren: passt die Feuchtigkeit? geht es den WĂŒrmern gut? 
und bei dieser Gelegenheit 15-20 Minuten lĂŒften. Wichtig: Beim Aufmachen gleich eingeschalteten Staubsauger bereithalten, den Deckel der Kiste einen Spalt öffnen und gleich mit dem Staubsauger-Rohr absaugen, um so viele Fliegen wie möglich zu erwischen. Essig-Falle erneuern und wenn das Zeitungspapier löchrig wird, eine neue Seite drauflegen. Wenn die Fruchtfliegen weniger werden, die „Kur“ noch etwas fortsetzen, um auch den nĂ€chsten SchlĂŒpf-Zyklus zu erwischen. Keine Angst, deine WĂŒrmer werden nicht gleich verhungern, aber die Fliegen merklich weniger. (NatĂŒrlich ist eine Wurmkiste vorranging dazu da, die Bio-AbfĂ€lle in wertvollen Wurmhumus zu verwandeln. Wenn man sich aber nur noch ĂŒber die Fruchtfliegen Ă€rgert, ist dieser Schritt natĂŒrlich wichtig.) Wir haben den Selbsttest mehr oder weniger freiwillig gemacht ;-)  diese Methode funktioniert! ... auch wenn man dafĂŒr etwas durchhalten muss, man wird mit einer Fruchtfliegen-freien Kiste belohnt.
Ein abschließender Tipp: Den Versuch unternehmen, mental Frieden mit ein paar Fliegen zu schließen, der nĂ€chste Winter kommt bestimmt ;-)
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